Ziele und Visionen


Gesellschaften im Wandel

Risikogesellschaft, Multioptionsgesellschaft, Komplexgesellschaft, Abstiegsgesellschaft. Die Soziologie kennt viele Bezeichnungen für den sozialen Wandel und dessen Folgen für das Individuum. Wir leben in einer Gesellschaft, die immer höhere Erwartungen an den/die Einzelne_n stellt und diese Anforderungen wollen in immer kürzerer Zeit bewältigt werden. Globale Entwicklungen, wie zum Beispiel Rationalisierungsprozesse in der Arbeitswelt oder die fortschreitende Mediatisierung unserer Lebenswelten, treffen jedoch auf Menschen mit unterschiedlichem kulturellem und ökonomischem Kapital. Das bedeutet, dass nicht jede_r gleichermaßen von diesen Neuerungen profitieren kann. Im Gegenteil bleiben viele auf der Strecke, stehen vor verschlossenen Türen und finden keine Zugangs- und Partizipationsmöglichkeiten.

Wir wollen das ändern.  

Achtsamkeit und soziale Sensibilität

Wir glauben, dass es möglich ist, jedem Menschen unabhängig seiner Herkunft, seines Geschlechts oder seines Alters langfristig gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Neben Kindern und Jugendlichen richtet sich unsere Maxime ‚Freier Zugang‘ deshalb explizit an alle, denen dieser verwehrt wird. Ganz besonders an Gruppen, die unverschuldet in Not geraten sind oder auf die Hilfe anderer angewiesen sind, wie Geflüchtete, Personen nicht-deutscher Herkunft, Senioren oder auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Um verkannte Genies und verborgene Talente zu entdecken und nachhaltig fördern zu können, ist es wichtig, den Kontext nicht aus den Augen zu verlieren. Denn so wie ein Text nur schwer ohne den zugehörigen Kontext zu lesen ist, in dem er ‚passiert‘, so kann ein Mensch nur im Rahmen seiner individuellen Lebenswelt, seines Sozialraums und personalen Umfelds verstanden werden. Nicht nur im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe setzen wir deshalb auf Achtsamkeit und soziale Sensibilität.

Wir schnüren keine fertigen Bildungspakete, sondern wollen in Austausch treten und Lösungen entwickeln, die identifikatorische Anknüpfungspunkte bieten. Die Selbst- und Weltsicht, der Sprachgebrauch und die lebensweltlichen Relevanzen aller beteiligten Akteur_innen stehen deshalb im Mittelpunkt unserer Arbeit.

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